Baumbestattung – zunehmend mehr gefragte Bestattungsform auch in Fürth

Baumbestattung – zunehmend mehr gefragte Bestattungsform auch in Fürth

Die Bestattungsinstitut Fritz Forstmeier GmbH hat seit Mitte der 1980er-Jahre ihren Firmensitz unter der heutigen Anschrift in Fürth. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1970 in Cadolzburg. Anfang der 1980er-Jahre folgte die Geschäftsübernahme der bisherigen Arbeitsgemeinschaft Fürther Bestatter. Geschäftsführerin des Familienunternehmens in mittlerweile dritter Generation ist Monika Forstmeier-Lindner als Bestattungsmeisterin. Am Gründungsort Cadolzburg sowie in der südlich gelegenen mittelfränkischen Kreisstadt Zirndorf wird jeweils eine Zweigstelle unterhalten.

Vielfältige Formen der Naturbestattung

Naturbestattung ist die allgemeine Bezeichnung für unterschiedliche Bestattungsformen in der Natur außerhalb eines Friedhofes. Gängige Naturbestattungen sind die See-, Wiesen-, Felsen- sowie die Baumbestattung. Bei letzterer wird die Asche des Verstorbenen im Anschluss an die Kremation in einer Urne im Wurzelbereich eines Baumes in die Erde eingebracht. Die anschließende Grabpflege erfolgt auf die gewünschte natürliche Weise, das heißt durch die Natur. Für diese Bestattungsform sind dafür vorgesehene Wälder oder Waldbereiche als Waldfriedhof ausgewiesen. Heutzutage gehen auch Friedhofsverwaltungen dazu über, einen abgeteilten Friedhofsbereich als Waldfriedhof anzubieten.

Abhängig von dem jeweiligen Waldfriedhof kann für die letzte Ruhestätte ein neu gepflanzter oder ein schon vorhandener Baum ausgewählt werden. Der Verstorbene hat oftmals schon zu Lebzeiten die Möglichkeit, sich seinen Baum auszusuchen respektive zu pflanzen. Die Ruhezeit bei Baumbestattungen auf dem Fürther Friedhof beträgt 10 Jahre. Der Tree of Life ist beispielsweise eine der Baumbestattungsmöglichkeiten.

Tree of Life - der eigene Baum im eigenen Garten

Seit Menschengedenken steht der Baum im Mittelpunkt unserer Beziehung zur Natur – ein Mythos in vielen Religionen. Tree of Life lässt unseren Wunsch zurück zum Ursprung Wirklichkeit werden. Dort zur Ruhe gebettet werden, wo wir schon immer unsere Energie und Kraft getankt haben, zurück zu den Wurzeln der Natur und gleichzeitig dem Himmel ein Stück näher, ist eine beruhigende Vorstellung. Denn zu allen Jahreszeiten lassen sich inmitten der Natur Geborgenheit und Trost finden. Und dies befreit von allen Regeln und Vorschriften und der Grabpflege – die übernimmt die Natur. Bei der Tree of Life - Baumbestattung wird die Asche des Verstorbenen schrittweise in ein speziell entwickeltes Vitalerde-Substratgemisch gegeben, in welches der vorher ausgewählte Wunschbaum gepflanzt wird. Eine sich lang anschließende Durchwurzelungszeit von mindestens einem halben Jahr, die ständige Parameterkontrolle und optimale Wachstumsbedingung in der Spezialbaumschule gewährleisten, dass vom Baum die Nährstoffe aus der Asche absorbiert werden können. Ist Ihr Baum pflanzfertig, wird er mit den jeweiligen Beisetzungsdokumenten durch uns an Sie zur persönlichen Abschiednahme übergeben. Danach lassen Sie den Baum an einem geeigneten Ort Ihrer Wahl pflanzen und schaffen sich so ihren eigenen Gedenkplatz. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit die Pflanzung in Erinnerungshainen, Begräbnisforsten oder speziell ausgewiesenen Naturschutzgebieten im In- oder Ausland auch anonymisiert vornehmen zu lassen.

Den Angehörigen des Verstorbenen bietet diese Bestattungsform über die Jahre und Jahrzehnte hinweg mehrere Vorteile. Einerseits entfällt eine Grabpflege, die zeit- und kostenaufwändig bis hin zu anstrengend werden kann. Andererseits gibt es als Grabstätte einen festen Platz in der Natur, den die Hinterbliebenen jederzeit besuchen können. Letztendlich wird noch unterschieden in Einzel- und in Gemeinschaftsbaum. Die Bezeichnung macht deutlich, dass im Wurzelbereich eines Gemeinschaftsbaumes die Asche mehrerer Verstorbener eingebracht wird - im Gegensatz zur einzelnen Baumbestattung am eigenen Baum.